Verschwörungen, Fake News, Irrlehren – was ist die Wahrheit?

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Verschwörungen, Fake News, Irrlehren sind ja kein neues Phänomen. Doch seit der Corona-Thematik sind Verschwörungstheorien in aller Munde und Medien. Es freut mich, dass die breite Masse sich mit Wahrheit und Irrglauben auseinandersetzt.

Was ist Fakt? Was ist Fake? Was sagt die Bibel? Was steht für uns an?

Beim Fakten-Check hat jeder seine zuverlässigen Quellen, denen er vertraut. Wer dann mit Vertretern einer anderen Position diskutiert, stellt dann aber schnell fest, dass jedes Argument ein Gegenargument findet. Jeder Studie steht mindestens eine andere konträr gegenüber, jeder Beweis findet ein Contra.

Jede Seite unterstellt der anderen, nicht hinreichend informiert zu sein oder sie sei bereits verblendet, manipuliert, brainwashed.

Was tatsächlich an Behauptungen dran ist oder nicht, seien wir ehrlich: Vieles wissen wir einfach nicht!

Behauptungen aufzustellen ist leicht. Behauptungen die im Raum stehen aus der Welt zu schaffen, ist dagegen wesentlich schwieriger. Was auch belegt, wie ausgesprochene Worte die Macht haben, in Existenz zu rufen, was zuvor nicht gewesen war. (siehe 1. Mose 1).

Der Autor des Hebräerbriefs definiert Glauben in Kapitel 11,1 mit „Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht

Was ich glaube, was ich für wahr und real halte, meine Überzeugungen, meine Wahr-Nehmung, hängt nicht zwingend an dem, was sichtbar ist oder sachlichen Argumenten, logischen Schlüssen und Beweisen.

Es lohnt sich daher, einen Schritt vom akuten Thema zurückzutreten und das persönliche Glaubenskonzept auf der Metaebene zu prüfen:

Wie sehe ich die Welt im Allgemeinen? Woran glaube ich, noch bevor ich Fakten bewerte?

Konkreter: Glaube ich an die Vorherrschaft des Bösen?

Glaube ich an die Vorherrschaft des Guten?

Die Existenz des Bösen und des Guten wird niemand anzweifeln. Doch an wessen Überlegenheit du persönlich glaubst, bestimmt darüber, wie du in deinem Leben agierst und reagierst.

Ist es nicht interessant, dass wir immer wieder auf das stoßen, was bestätigt, was wir ohnehin vermutet hatten? Getreu dem Prinzip „Wer sucht, der findet. Wer anklopft, dem wird aufgetan.“

Dein Glaube an die Überlegenheit des Guten oder an die Überlegenheit der Bosheit bestimmt darüber, wie du Situationen begegnest und sie bewertest. Ob du an die Macht des Guten oder des Bösen glaubst, beeinflusst deine Meinung. Es beeinflusst deine Entscheidungen, deine Lebenseinstellung insgesamt.

Wie du auf Fakten reagierst, hängt also mit deinen fundamentalen Erwartungen zusammen.

Das Erwarten des Guten befähigt dich, Ängste zu überwinden und auch das Böse selbst.

Ein Erwarten des Bösen dagegen fesselt dich in Angst und beschränkt deinen Handlungsspielraum auf einen schmalen Grat.

Im Austausch mit anderen über das Weltgeschehen, findest du es nicht auch manchmal merkwürdig, wie detailliert manche Leute sich mit den Plänen des Bösen auskennen? Doch auf die Frage, was die aktuellen Pläne ihres himmlischen Vaters sind, nur sehr vage antworten?

Die Bibel identifiziert den Teufel als

  • Mörder, Lügner (Johannes 8,44)
  • er raubt (Lukas 8,12),
  • er sabotiert (1. Thessalonicher 2,18),
  • er pervertiert (Matthäus 13,38)
  • er verblendet (2. Korinther 4,4),
  • verkleidet sich als Engel des Lichts. Ebenso seine Rekruten, die sich schon mal als Diener der Gerechtigkeit ausgeben (2. Korinther 11,14-15)
  • ist ein Verkläger (Offenbarung 12,10)
  • ist besiegt (Lukas 10,17-19)

Diese biblischen Informationen über das Wesen des Bösen sind mir persönlich ausreichend. Ich sehe keine Notwendigkeit, mich auch noch mit seiner Agenda zu beschäftigen, seine geheimen Pläne zu ermitteln und mich mit seinen kranken Gedanken auseinander zu setzen. Dass aus ihm nichts Gutes kommt ist, ist bekannt.

Ich habe deshalb entschieden, dem Feind meine Aufmerksamkeit nicht zu schenken. Meine Ressourcen sind mir schlicht zu kostbar.

Lieber möchte ich mich trainieren im Betrachten und Erkennen des Guten, Ehrenhaften, Lobenswerten.

Klingt naiv? Nun, die Bibel nennt dies Nüchternheit.

Wusstest du, wie Falschgeld-Experten geschult werden? Sie tun nichts weiter, als dauernd und immer wieder und ausschließlich und nichts weiter, als echte Geldscheine zu analysieren. Sie betrachten und befühlen nichts anderes als die Originale. Sie kennen die echten Geldscheine irgendwann so gut, dass sie einen falschen Schein sofort erkennen.

Daher, das dauernde Kreisen um Versäumnisse anderer, vor allem „die da oben“, um Fehlentscheidungen, Intrigen, Machtgerangel, all das sehe ich nicht als meine Aufgabe. Ist ein Schaden entstanden, behebt man ihn nicht, indem man sich mit anderen ausführlich darüber austauscht, den Verursacher anprangert, verurteilt und wegsperrt. Selbst wenn dann vom Inhaftierten keine unmittelbare Gefahr mehr ausgeht, verhütet dies nicht weiteres Unheil, das andere verursachen. Ein Schaden wird behoben, indem man eine Lösung findet und umsetzt.

Für mich steht fest, meinen Fokus auszurichten auf die Pläne des Guten, welcher ist Gott.

Das bedeutet nicht, alles andere auszublenden. Doch die Gewichtung auf den Sieg des Guten öffnet den Horizont für neue Möglichkeiten und gibt den Blick frei für vorhandene Ressourcen.

Meine Mission als eine der Söhne Gottes ist, in Verbindung mit meinem Vater zu bleiben. Mein Reiz ist, seine cleveren Ziele zu ermitteln und das umzusetzen, was in meinem Bereich des Möglichen liegt.

Gott sagte bereits durch Jesaja

8, 12-13 Ihr sollt nicht alles das Verschwörung nennen, was dieses Volk da als Verschwörung bezeichnet, und vor dem, was sie fürchten, sollt ihr euch nicht fürchten und es nicht für schrecklich halten. Nein, den HERRN der Heerscharen, den sollt ihr für heilig halten, und er soll eure Furcht sein, er euer Schrecken [bzw. Gegenstand eurer Scheu]!

Ich habe entschieden, mich nicht damit auseinanderzusetzen, was der Böse derzeit plant und veranlasst, denn es steht geschrieben, dass Gott alles zum Guten mitwirken lässt, denen, die ihn lieben (s. Römer 8,28)

Weil auch Josef, der Sohn Jakobs, daran glaubte, war er fähig, trotz Sklaverei und 13 Jahren unverschuldeter Gefängnishaft zu seinen Brüdern zu sagen, siehe 1.Mose 50,20 „Ihr hattet zwar Böses mit mir vor, aber Gott hat es zum Guten gewendet, um zu erreichen, was heute geschieht: ein großes Volk am Leben zu erhalten“.

Frage an dich:

Woran glaubst du auf der Metaebene? Was erwartest du, dass es sich erfüllt? Rechnest du mit einem unabwendbaren Ende voller Schrecken? Rechnest du mit einer Abwärtsspirale? Oder rechnest du damit, dass du Teil der Antwort sein könntest?

Beobachte deine Gedanken, deine Handlungen, deine Gebete:

Lässt du sie von Umständen bestimmen?

Oder agierst du proaktiv, Seite an Seite mit dem Guten? Du lässt dich von Bosheit nicht beirren, du bleibst fokussiert? Du rechnest damit, dass die Herausforderungen von heute zu ungeahnten Möglichkeiten von morgen mitwirken?

Die Bibel endet mit der Offenbarung Jesu Christi und schildert darin anschaulich den Kampf zwischen Gut und Böse.

Dieser Kampf endete mit dem Sieg Jesu Christi, welcher ist Gott und welcher ist die Wahrheit. Mit ihm siegt, über lang oder kurz, das Gute. Daran glaube ich.     

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