Was Gott kann, kannst du auch!

Niemand im Universum gleicht Gott, außer der Mensch.

1.Mose 1, 26 Da sprach Gott: »Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. « … So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.

Das hebräische Wort heißt auch Abbildung, Schattenbild, Doppelgänger, Kopie oder ein Götzenbild, das Gott repräsentiert. Der Mensch ist Gott derart ähnlich, dass es einer Illusion gleichkommt. Das bist du, das bin ich. Wir sind diejenigen im Universum, die Gott veranschaulichen!

Was kennzeichnet den Menschen als Abbild Gottes? Welche Veranlagungen haben wir von unserem göttlichen Vater?

Herausfinden lässt sich das in der Betrachtung dessen, der unser Vater ist. Bereits aus dem Schöpfungsbericht, nachzulesen in 1.Mose 1,1 – 2,1 lassen sich wesentliche Eigenschaften Gottes ableiten. Diese identifizieren auch uns Menschen und definieren, worin wir uns von anderen Geschöpfen unterscheiden.

  • Gott schuf (den Himmel, die Erde, die Tiere, Bäume, Sträucher, …)

Im Gegensatz zu anderen Göttermodellen, welche sich in Hedonismus verloren und lieber die Menschen arbeiten ließen, heißt es vom Gott der Bibel, dass er schuf. Arbeiten, etwas Erschaffen ist das erste genannte Wesensmerkmal und indiziert schöpferische Kraft und Fähigkeiten, Kreativität, Ideenreichtum

  • Gott sprach und es wurde (Licht, eine Wölbung, es soll wimmeln von lebenden Wesen,… und es geschah so)

Jemand gebietet und es geschieht bzw. es wird ausgeführt. Es beschreibt Herrschaft.

  • Gott sah, dass es gut war (Licht, Gras, Kraut, Tiere,…)

Beurteilen, bewerten

  • Gott schied (das Licht von der Finsternis, das Wasser oberhalb und unterhalb der Wölbung,…)

Ordnen, sowohl in physischen Räumen als auch geistig. Herauslösen, auch das Schlechte vom Guten trennen.

  • Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Gott setzte die Zeit in allgemeine Rhythmen, Tage, Monate, Jahre, und die Himmelskörper dienen zur Regelung dieser. Sie geben der Zeit, dem Leben Struktur.

  • Gott nannte (das Licht Tag, die Finsternis Nacht,…)

Benennen bedeutet im Hebräischen sowohl charakterisieren als auch determinieren, also eine Bestimmung geben. Der erste Mensch bekam gleich zu Anfang die Aufgabe die Tiere benennen. Dies tat er gemäß deren Art und Eigenschaften.

Namen oder eine Benennung im hebräischen verweisen stets auf eine spezifische Eigenart oder Bestimmung. So dienen die verschiedenen Namen Gottes der Hervorhebung seiner Eigenschaften und variieren je nach Kontext und beabsichtigter Aussage.

  • Gott segnete (heilvolle Kraft zusprechen zu jemanden oder etwas)

Worte kreieren Wirklichkeiten. Im Segnen wird eine geistliche Atmosphäre des Heils und des Gedeihens erzeugt.

  • Gott pflanzte

Wörtlich oder im Übertragenen Sinn: jeder Mensch ist fähig etwas zu pflanzen: Saatgut oder einen Baum, ein Kind oder einen Gedanken.

  • Gott bildete aus Erde (aus Vorhandenem, Erde)

Gott rief nicht jedes Mal etwas völlig Neues ins Leben, er schöpfte auch aus dem bereits Vorhandenen.

Er formte es um zu etwas Neuem und gab ihm eine andere Bestimmung. Auch diese Fertigkeit unterscheidet den Menschen vom Rest der Schöpfung.

Zwar sind auch Tiere fähig, aus Vorhandenem etwas anderes zu bauen, beispielsweise aus Zweigen ein Nest. Jedoch bleiben die Zweige weiterhin als solche erkennbar. Der Mensch ist als einziges Geschöpf in der Lage, aus Vorhandenem etwas Neues zu erschaffen. Etwas, das mit der ursprünglichen Art keine Ähnlichkeit mehr hat.

Aus Holz beispielsweise Möbel, aus Metall Schmuck oder Werkzeuge, aus Eiern, Mehl und Öl ein Gebäck

  • Gott setzte den Menschen in den Garten Eden, dem Paradies

Positionieren. Sich selbst und auch andere.

  • Gott beauftragte den Menschen zum Herrscher über die Schöpfung              

Etwas gründen, aufbauen und Aufgaben delegieren

Der Mensch hat den Auftrag, die Schöpfung weise zu regieren. Er soll dies beginnen, indem er seine Umwelt studiert, den Garten zu bebaut und die Fürsorge übernimmt für die Tiere, Pflanzen und die Elemente, zum Wohl und gesunden Gedeihen der Schöpfung.

Mit der Erschaffung des Menschen hörte Gott auf Neues zu kreieren und delegierte die Herrschaft über sein Werk an den Menschen.

  • Gott instruierte den Menschen (du darfst von allen Bäumen essen, außer dem einen …, denn die Folgen sind tödlich )

So wie Eltern den Kinder ihren ganzen Freiraum überlassen, aber auch die Einschränkungen dessen aufzeigen, zu ihrem eigenen Schutz.

  • Gott betrachtete das Ergebnis seiner Arbeit und war damit zufrieden
  • Mit Erschaffung des Menschen war er sogar sehr zufrieden!
  • Gott ruhte einen Tag, nach sechs Tagen des Schaffens

Der Mensch ruhte zunächst am Tag nach seiner Erschaffung gemeinsam mit Gott, bevor für ihn die Siebentagewoche und die Lebensrhythmen anfingen.

Wie du siehst, sind in dir die gleichen Attribute angelegt, wie bei Gott!

Nur die Reichweite deiner Wirkung ist begrenzt.

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